Einbruchhemmung
Sicherheit ist messbarer Widerstand
Einbruchhemmung ist kein Marketingbegriff, sondern ein technischer Nachweis. Sicherheitsrollläden werden unter realistischen Bedingungen geprüft und müssen gezielten Werkzeugangriffen standhalten.
Typische Angriffsmethoden:
- Aufhebeln von Fensterrahmen
- Glasdurchbruch
- Einsatz von Schraubendrehern, Keilen, Brecheisen
- gezielter Angriff auf Terrassen- und Balkontüren
Ein Sicherheitsrollladen schützt nicht nur einzelne Bauteile, sondern die komplette Fensteröffnung. Es gibt keinen Hebelpunkt, keinen Ansatz, keine schnelle Lösung. Der entscheidende Effekt: Täter benötigen Zeit, Kraft und Lärm – Faktoren, die das Risiko massiv erhöhen. Polizeiliche Auswertungen zeigen, wenn der Zugang länger als 30–45 Sekunden verschlossen bleibt, brechen die meisten Täter den Versuch ab.
Mechanische Sicherheit verhindert Einbruch – elektronische Systeme reagieren meist erst danach.
Sichtschutz
Unsichtbarkeit ist Prävention
Viele Einbrüche beginnen nicht spontan, sondern mit Beobachtung. Täter prüfen ob jemand zu Hause ist, welche Wertgegenstände sichtbar sind und wie leicht Fenster oder Türen erreichbar wirken. Rollläden unterbrechen diese Informationsquelle vollständig.
Im geschlossenen Zustand bieten sie:
- 100 % Sichtschutz – auch bei Innenbeleuchtung
- keine Silhouetten
- keine Lichtdurchlässigkeit
- keine Einblicke von der Straße oder dem Nachbargrundstück
Im Gegensatz zu Vorhängen, Plissees oder Milchglas gibt es keine Schwachstellen. Der Innenraum bleibt vollständig privat – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Gerade in Erdgeschosswohnungen, bei Praxen oder Büros ist dieser Schutz entscheidend.
Warum Sichtschutz die Einbruchhemmung verstärkt
Sichtschutz ist kein Komfortmerkmal – er ist ein aktiver Sicherheitsfaktor.
Ein Objekt, das:
- keine Einblicke erlaubt
- keine klaren Angriffspunkte zeigt
- geschlossen und massiv wirkt
wird deutlich seltener ausgewählt.
Täter suchen einfache Ziele. Sicherheitsrollläden signalisieren bereits von außen: hoher Aufwand, hohes Risiko, geringe Erfolgschance. Die Kombination aus fehlender Information (Sichtschutz) und realem Widerstand (RC3-Mechanik) ist besonders effektiv gegen geplante Einbrüche.
Einbruchsschutz als Thema
Besonders relevant für...
Erdgeschosswohnungen & Einfamilienhäuser
Fenster in Straßennähe, Terrassen und seitliche Zugänge sind bevorzugte Angriffspunkte. Sichtschutz verhindert Ausspähen – Mechanik verhindert Eindringen.
Praxen & Büros
Datenschutz beginnt am Fenster. Sicherheitsrollläden schützen sensible Bereiche vor Einblicken und gleichzeitig vor Einbruch und Vandalismus.
Gewerbe & Einzelhandel
Außerhalb der Öffnungszeiten sind Innenräume oft vollständig beleuchtet. Sicherheitsrollläden verhindern gezielte Auswahl wertvoller Ware.
Behörden & öffentliche Einrichtungen
Sichtschutz schützt Mitarbeitende und sensible Bereiche, Einbruchhemmung schützt Infrastruktur und Akten.
Mechanisch sicher
Unabhängig von Strom & Technik
Ein weiterer Vorteil mechanischer Sicherheitsrollläden: keine Funkverbindung, keine Software, keine Hackerangriffe und kein Systemversagen. Auch bei Stromausfall bleibt die Barriere bestehen. Sichtschutz und Einbruchhemmung funktionieren rein physisch – jederzeit. Solarbetriebene Rollläden mit eigenem Stromspeicher lassen sich zudem auch bei Stromausfall zuverlässig bedienen.
Ein Bauteil, zwei Schutzebenen
Im Gegensatz zu Vorhängen (nur Sichtschutz), Alarmanlagen (nur Reaktion) und Kameras (nur Dokumentation) kombinieren Sicherheitsrollläden präventiven Sichtschutz mit echter Einbruchhemmung. Das spart Kosten, Platz sowie Wartung und erhöht gleichzeitig die Sicherheit.
Fazit
Sicherheit beginnt mit Unsichtbarkeit
Wer nicht gesehen wird, wird seltener angegriffen. Wer mechanisch geschützt ist, wird kaum überwunden. Sicherheitsrollläden verbinden beides in einem System – zuverlässig, wartungsarm und dauerhaft wirksam.
Kontakt
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